NPD Osthessen

10.04.2018

Lesezeit: etwa 4 Minuten

NPD – Hessen wählt neuen Landesvorstand: Daniel Lachmann neuer Landesvorsitzender

Turnusgemäß fand am Sonntag, den 08.04.2018, ein Ordentlicher Landesparteitag in Leun (Lahn-Dill-Kreis) statt. Auf dem gut besuchten und harmonisch abgelaufenen Landesparteitag der unter dem Motto „Mit uns gegen die Asyl-Mafia“ stand, wurde der 37-jährige Daniel Lachmann, der auch Spitzenkandidat zur Landtagswahl am 28. Oktober und Vorsitzender der NPD-Fraktionen in seiner Heimatstadt Büdingen und dem Wetterauer Kreistag ist, von den Delegierten zum neuen Landesvorsitzenden gewählt.

Zu seinen gleichberechtigten Stellvertretern wurden der 31-jährige Fraktionsvorsitzende in der Gemeinde Altenstadt und Abgeordnete des Wetterauer Kreistages Stefan Jagsch und der 42-jährige Mediengestalter und Vorsitzende des Verbandes Mittelhessen Ingo Helge gewählt. Als Beisitzer gehören dem Vorstand Martin Kohlhepp (Bezirksvorsitzender Osthessen),  Jean-Christoph Fiedler (Bezirksvorsitzender Südhessen), Tobias Würz (Gemeindevertreter in Altenstadt / Beisitzer im Bezirksverband Wetterau-Kinzig), Andreas Weber (Stellv. Vorsitzender im Bezirksverband Osthessen), Regine Land (Stadtverordnete in Wetzlar / Beisitzerin im Bezirksverband Mittelhessen) und Thassilo Hantusch (JN-Landesvorsitzender, Kreistagsabgeordneter und Stellv. Vorsitzender der Fraktion in Wetzlar) an. Weiter wurden zwei Kassenprüfer und ein Landesschiedsgericht gewählt, welches aus einem Vorsitzenden und einem Stellvertreter besteht.

Der bisherige Landesvorsitzende Jean-Christoph Fiedler erklärte in seinen Arbeitsbericht, gemeinsam in der zurückliegenden Amtsperiode einiges auf den Weg gebracht zu haben und lobte die gute Zusammenarbeit mit den Mitgliedern des bisherigen Vorstandes. Im Namen des Landesvorstandes dankte Lachmann auch in seinem Bericht als Landesgeschäftsführer Jean-Christopher Fiedler für seinen geleisteten Einsatz für den Landesverband.

Antrag einstimmig verabschiedet: NPD fordert Abschiebezentren in Gießen und Büdingen

Auf dem Parteitag wurden vier Entschließungsanträge und zwei Satzungsanträge nach eingehender Diskussion, meist Einstimmig, von den Delegierten beschlossen. So wird der Hessische Landtag aufgefordert, sich für Gießen und Büdingen als Standorte für Abschiebezentren für abgelehnte Asylanten und straffällig gewordene Ausländer in Hessen auszusprechen und sich für die beiden Orte bei der Bundesregierung einzusetzen. Weiterhin sollen die abzuschiebenden Personen mit einer Ausgangssperre belegt werden, damit die Anwohner nicht in Gefahr laufen Opfer von gewaltsamen Übergriffen zu werden. Weiter wurden zwei Anträge mit Arbeitsaufträgen an die Bezirksverbände verabschiedet, sowie eine in drei Unterpunkte gestaffelte Resolution zum Thema Straßenbeiträge. So spricht sich der Landesparteitag einstimmig für die Abschaffung der Straßenbeiträge aus und fordert die Hessische Landesregierung auf dies umgehend umzusetzen, da diese aus Steuermitteln zu finanzieren sind.  Weiter wurde beschlossen, die Petition der Freien Wähler Hessen zu unterstützen, die sich ebenfalls für die Abschaffung der Straßenbeiträge ausspricht. Auch wird der neu gewählte Landesvorstand beauftragt, eine Kampagne zum Thema auszuarbeiten und durchzuführen.

In seiner Antrittsrede stellte Daniel Lachmann zahlreiche Planungen und Ideen für den anstehenden Wahlkampf vor und betonte mehrmals die Wichtigkeit der Landtagswahl. Jeder Deutsche der auch künftig noch in einem deutschen Deutschland leben möchte, müsse die NPD unterstützen und wählen. Weiter führte er aus, dass er mit allen ernsthaften Willen den Wahlkampf anpacke und mit einer arbeitsfähigen und zuverlässigen Mannschaft in den Wahlkampf ziehe, um ein gutes Ergebnis zu erzielen.

Motivierende Rednerveranstaltung mit Axel Michaelis und Achim Ezer

Im Anschluss an den Landesparteitag fand eine Rednerveranstaltung für Neumitglieder und Interessenten statt. Der Stellvertretende Landesvorsitzende und Landesgeschäftsführer des LV Bayern Axel Michaelis sprach zu den Themenbausteine „Heimat – Freiheit – Identität“ und gab einen Lagebericht über die politische Situation in Deutschland ab. Er betonte in seinem Vortrag, wie wichtig der weitere Einsatz für unsere Heimat und unser Volk sei. Auch legte er anhand einiger Beispiele die Unterschiede zwischen der AfD und der NPD dar, für die er bereits seit mehreren Jahrzehnten in verschiedensten Positionen aktiv ist. Ihm folgte Achim Ezer (Sprecher der Christlichen Patrioten Deutschlands) mit einem Vortrag zum Thema „Der Weg der deutschen Nation“, dem alle Zuhörer gebannt lauschten. In seinem durch Videos über Verbrechen und Anschlägen von Islamisten in aller Welt unterlegten und zitierten Suren (Versen) aus dem Koran, belegte er beeindruckend die Gefährlichkeit des Islam und wies auch auf das naive Denken von allzu leicht täuschbaren Patrioten in der BRD hin. Diese würden noch glauben, man könne Islamisten in unser Volk integrieren und erteilte dieser naiven Denkweise eine klare Absage. Der Islam stelle für unsere Welt eine bisher unterschätzte Gefahr dar, die wir aus der Tradition und unserer Geschichte heraus aus Europa zurückdrängen müssen.

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