NPD Osthessen

01.07.2020

Lesezeit: etwa 2 Minuten

Schöner leben in Wetzlar - Anreizprogramm Quartiere an der Lahn

Stellungsnahme der NPD-Fraktion zum Beschluss der Förderrichtlinien für das Anreizprogramm im Stadtumbaugebiet "Quartiere an der Lahn" in der Stadtverordnetenversammlung am 1.7.2020

Selbstverständlich wollen und fördern wir von der NPD eine lebenswerte Stadt Wetzlar.

Durch die Vernachlässigung der Innenstadtbereiche in der Stadtplanung ist es in den letzten Jahren zunehmend zu Ansiedlung von für uns kulturfremden Bevölkerungselementen gekommen, die mit ihrem Lebensstil auch ihre Lebensgewohnheiten und ein uns fremdes Verständnis von Sitten und Bräuchen mitbrachten. Dies ist ein Faktor, der für abnehmende Attraktivität als Wohnort und Lebensmittelpunkt, so zum Beispiel in der Bahnhofsstraße sorgt.

Leerstände beruhen aber nicht allein auf für den deutschen Otto Normalverbraucher beängstigendem Straßenbild, sondern auch auf der langjährigen Politik des Magistrates der Stadt Wetzlar, immer neue und weiter vom eigentlichen Stadtzentrum weggelegene Einkaufsmeilen zu schaffen, die inflationsbereinigt nur zu einer Verlagerung und nicht zu einer Erhöhung der Umsätze führen. Somit werden insgesamt keine höheren Steuereinnahmen erzielt, sondern diese nur in Prestigeprojekte verlegt.

In den lange Jahre vernachlässigten Gebieten der Stadt schleicht sich zur augenscheinlichen Verwahrlosung des Stadtbildes auch die wirtschaftlich mangelnde Anziehungskraft für Gewerbetreibende ein. Einkäufe werden woanders getätigt und der einzelne Unternehmer lebt von der Hand in den Mund.

Zusätzlich zu Prestigeprojekten, wie z.B. dem Forum wurde der Ausbau von Supermärkten auf der grünen Wiese durch die Stadtoberen vorangetrieben. Dies lenkt wiederum Besucherströme aus den Innenstadtbereichen heraus. Bestes Beispiel für die verzweifelte Suche nach weiteren Steuereinnahmen sind ja die Lahnhöfe, die jetzt abgerissen werden. Die Lahnhöfe waren zuletzt so unattraktiv für reguläre Gewerbetreibende, daß sich dort quasi eine Parallelkultur sichtbar ausgebildet hat. Man könnte meinen, man sein in Alexandria.

Das einzige, was der Stadt wirklich hilft, ist die Ansiedlung von deutschen Gewerbetreibenden, denen ein kaufkräftiges Publikum zugeführt wird. Dies ist nur durch die Erhöhung der Attraktivität der sogenannten Quartiere an der Lahn zu bewerkstelligen. Die Anhebung der Wertigkeit der Bausubstanz zieht auch automatisch die Wohnortwahl zugunsten Wetzlars durch kaufkräftigere Mieter und Eigentümer, die in der Regel auch einen höheren Bildungsgrad haben, nach sich. Ein wohlgeformte Innenstadt ist dann auch wieder für Touristen und Einkäufer von Außerhalb zunehmend interessanter. Somit steigen die Steuereinnahmen. Nicht zuletzt sinkt durch ein gepflegtes Stadtbild die Kriminalität.

Unser Ziel ist es also, die Lebensqualität für unsere Stadt anzuheben.
Wir von der Nationaldemokratischen Fraktion in Wetzlar stimmen dem Antrag zu.

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