NPD Osthessen

05.04.2018

Lesezeit: etwa 2 Minuten

Ausflugsgruppe der NPD besucht Hessenpark

- Bräuche und Tradition erleben und bewahren

Am Ostersonntag besuchten einige Mitglieder und Unterstützer der NPD den Hessenpark in Neu-Anspach im Hochtaunuskreis. Zu Beginn musste die Gruppe Hagel und Regen trotzen, dieser wich aber recht schnell einem etwas trockenerem Wetter. Über mehrere Stunden sahen sich die Nationaldemokraten die Häuser, Museen und Vorführern an. Langeweile kam nicht auf, da die unterschiedlichen Ausstellungsstücke zu zahlreichen Gesprächsthemen anregten und so manchen Teilnehmer in Kindheitserinnerungen zurückversetzten. Die Gebäude sind auf dem Hessenpark-Gelände in verschiedene Baugruppen unterteilt. Diese sind in die Baugruppen Nord-, Süd-, Ost- und Mittelhessen, sowie Rhein-Main, Marktplatz und Werkstätten gegliedert. Als einer der Höhepunkte auf dem Gelände kann durchaus die aus Schleswig-Holstein stammende begehbare Windmühle bezeichnet werden. Auch ist der Marktplatz mit seinen verschiedenen kleinen Läden und einer Gaststätte beeindruckend.

Der Hessenpark verfolgt nicht nur das Ziel des Denkmalschutzes, sondern dient der musealen Sammlung von Gebäuden. Im Park stehen abgetragene Fachwerkhäuser aus ganz Hessen um diese für die Nachwelt zu erhalten. Der Hessenpark umfasst weit mehr als 100 Gebäude und soll einen Eindruck typischen dörflichen Lebens in den einzelnen Regionen Hessens vermitteln. Die verschiedenen Baugruppen sollen das Wissen über traditionelle Bautechniken bewahren und an nachfolgende Generationen weitergeben. Der Park ist für alle kulturell interessierten Hessen ein Muss und so dürfte die Begehung an Ostern nicht der letzte Ausflug der Nationaldemokraten in den Park gewesen sein.

Einen bleibenden Eindruck dürfte bei jedem Parkbesucher die Dauerausstellung „Flucht und Vertreibung“ hinterlassen. Durch einen alten Waggon erreicht man die Ausstellung, die durch Vertreibungs- und Siedlungskarten, sowie verschiedene Flugblätter und Plakate aus der Zeit um 1945 geprägt ist. Nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs lebten im heutigen Hessen etwa 100.000 deutschsprachige Kriegsflüchtlinge aus den östlichen Gebieten der Reichsgrenzen und 200.000 Evakuierte aus den durch Alliierte Verbrecher bombardierten deutschen Großstädten.

Zum Abschluss des Ausflugs saß man gemütlich und sich wärmend in einer Gaststätte beisammen. Dort wurde noch so manch interessante Geschichte aus der früheren Zeit an die jüngeren Teilnehmer der Gruppe weitergegeben. Besonders wichtig ist es Jugendlichen zu vermitteln, dass es eine Zeit vor der Handy- und Fernseh-Zeit gab. Dort war man zwar nicht ständig erreichbar, aber gerade dies trug dazu bei, dass das Leben unbeschwerter und unkomplizierter war. Der Besuch im Hessenpark sollte für Schulklassen zum Pflichtprogramm gehören, damit unverfälscht ein Eindruck über Hessens Geschichte gewonnen werden kann.

 

Neuen Kommentar schreiben

Bitte keine Beleidigungen oder strafrechtlich Relevantes, sonst werden Ihre Daten an die Strafverfolgungsbehörden weitergeleitet.
54.196.47.145
Bitte akzeptieren Sie Cookies.
Bitte geben Sie die Zahlen aus dem Bild ein (Spamschutz).
» Zur Hauptseite wechseln

Bildschirmauflösung:  X  px Pixeldichte: