NPD Osthessen

18.01.2018

Lesezeit: etwa 2 Minuten

Udo Voigt: „Transatlantische Lügenmedien“

Das Europaparlament halluziniert: Putins Propaganda-Trolle sind überall

Ein Gespenst geht um in Europa: Rußland manipuliert Wahlen, verbreitet „Fake News“, untergräbt weltweit Frieden und Demokratie. So zumindest will es das Weltbild unverbesserlicher Transatlantiker. Im Straßburger Europaparlament halluzinierten sie am gestrigen Mittwoch in einer aktuellen Aussprache den angeblichen Einfluß der russischen Propaganda auf die Länder der EU, blieben aber wieder einmal Fakten, Zahlen und stichhaltige Beweise schuldig. Stattdessen überboten sich Grüne, Christdemokraten und Liberale in teils wüsten Anschuldigungen an die Adresse des Kreml (und unterschlugen zum Beispiel dezent, daß sich gerade das Europäische Parlament mit „Europarl-TV“ einen millionenschweren Haussender zur Verbreitung der eigenen Sicht der Dinge leistet und deshalb besser nicht mit dem Finger auf die vermeintlichen Propagandaumtriebe anderer zeigen sollte).

Auch den NPD-Europaabgeordneten Udo Voigt überzeugten die anti-russischen Ausfälle seiner Kollegen in der gestrigen Aussprache nicht. Er erinnerte an die zahlreichen Konflikte der letzten Jahre – und die allgegenwärtige Desinformation der westlichen Propagandaagenturen. Voigt wörtlich:

„Ich habe die Ereignisse, die Kriege in Libyen, in Afghanistan, in Serbien, im Irak, in Syrien verfolgt – ich habe überall gesehen, daß unsere transatlantischen Lügenmedien falsch berichten, nicht aber die russischen Nachrichten wie ´Sputnik´ oder ´RT´.“

Statt auf weitere Hochrüstung an der Propagandafront zu setzen, sei es geboten, „auf Rußland zuzugehen, den Dialog zu suchen“, erklärte Voigt, und weiter:

„Die Zukunft Europas, eines Europas der Vaterländer liegt in der Gemeinschaft mit Rußland und nicht mit der raumfremden Macht USA!“

Besonders pikant: erst im Mai 2017 verordnete sich die EU ein umfangreiches Konzept des organisierten Propagandakrieges gegen Rußland (Parlaments-Drucksachen-Nummer A8-0290/2016). Und schon seit 2014 verfügt auch die NATO mit ihrem „Exzellenzzentrum für strategische Kommunikation“ in Riga über eine eigene Desinformationszentrale, mit der die EU aufs engste zusammenarbeitet. Doch darüber verlor das Europaparlament gestern kein Wort. Die EU dreht lieber weiter an der Eskalationsspirale.

PS: Das neue Buch von Udo Voigt unter dem Titel „Einer für Deutschland. Als Europaabgeordneter in Straßburg und Brüssel“ ist ab sofort zum Preis von 25,– EUR zzgl. Versandkosten erhältlich bei: www.etnostrashop.com.

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