NPD Osthessen

17.01.2018

Lesezeit: etwa 1 Minute

Udo Voigt: „Die NPD steht an der Seite des Iran!“

Udo Voigt

Das Europaparlament blendet die wahren Drahtzieher der Iran-Krise aus

Die Welt ist in diesen Wochen Zeuge eines entlarvenden Schauspiels: während die EU und auch die Regierung in Teheran am sogenannten „Atomdeal“ mit dem Iran festhalten, läßt die US-Regierung unter Präsident Trump nichts unversucht, um Sand ins Getrebe zu streuen und das fragile Abkommen zu sabotieren. Erst dieser Tage schob Washington die jüngsten Unruhen im Iran als fadenscheinigen Vorwand für neue Sanktionen gegen Teheran vor.

Die offizielle Position der EU, die am gestrigen Dienstag auch in einer Generaldebatte des Straßburger Europaparlaments zur Lage im Iran von zahlreichen Rednern der etablierten Parteien vorgetragen wurde, ist nach Auffassung des deutschen NPD-Europaabgeordneten Udo Voigt vor diesem geopolitischen Hintergrund völlig unzulänglich, weil sie die Mitverantwortung des Westens für die angespannte wirtschaftliche Situation des Landes ausblendet. Voigt rief in seinem Redebeitrag die jahrzehntelangen Sanktionen des Westens gegen den Iran in Erinnerung und zog Parallelen zur westlichen Einmischungspolitik auf anderen Krisenschauplätzen.

Wörtlich erklärte Voigt: „Wir kennen das vom Maidan, wir kennen das von den Ländern des ´Arabischen Frühlings´, und jetzt ist der Iran dran. Sie sind immer sehr schnell mit Sanktionen zur Hand – gegen Rußland, gegen den Iran, gegen Syrien. Aber wo bleiben denn die Sanktionen gegen andere Staaten, die gegen die Menschenrechte verstoßen und Kriegsverbrechen begehen: die Vereinigten Staaten von Amerika, Saudi-Arabien, Israel?“ Es sei an der Zeit, schloß Voigt, alle Sanktionen gegen Teheran aufzuheben, und: „Geben Sie dem Iran eine neue Chance!“

Neben Udo Voigt sprachen sich in der Straßburger Debatte noch weitere Redner rechter Parteien gegen jede Einmischung in die inneren Verhältnisse des Iran aus.




Die NPD steht an der Seite des Iran

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